Tattoo-Entfernung in Regensburg und Fürth mit neuester Lasertechnologie -
ausschließlich durch den Arzt
25 Jahre Erfahrung in der Laser-Tattooentfernung
Mit der laserbasierten Entfernung von Tätowierungen beschäftige ich mich seit 25 Jahren. Begonnen habe ich zu einer Zeit, als hierfür noch Rubinlaser eingesetzt wurden. Seither habe ich die Entwicklung der Lasertechnologie über unterschiedliche Gerätegenerationen und Wellenlängen bis zu den heutigen Pikosekundenlasern kontinuierlich begleitet.
Heute stehen mir in Regensburg mit PicoSure® und PicoSure Pro® zwei Generationen der 755-nm-Pikosekunden-Technologie zur Verfügung. Welche Technologie und welche Behandlungsparameter sinnvoll sind, entscheidet sich für mich jedoch nicht am Namen des Gerätes, sondern an Farbe, Pigmentdichte, Tiefe, Hauttyp und möglichen Vorbehandlungen einer Tätowierung.
PicoSure® und PicoSure Pro® – zwei Generationen der 755-nm-Pikosekunden-Technologie
In meiner Praxis stehen mir mit PicoSure® und PicoSure Pro® zwei Generationen der 755-nm-Pikosekunden-Technologie von Cynosure zur Verfügung. Der PicoSure Pro® ist die aktuelle Weiterentwicklung dieses Systems.
Die 755-nm-Alexandrit-Wellenlänge besitzt bei der Tattooentfernung insbesondere für dunkle sowie blaue und grüne Pigmente eine besondere Bedeutung. Gleichzeitig erlaubt die Pikosekundentechnologie eine sehr kurze Energieabgabe mit ausgeprägtem photoakustischem Effekt, durch den die eingelagerten Farbpigmente fragmentiert werden.
Für die 755-nm-Pikosekunden-Technologie liegen inzwischen auch prospektive und randomisierte klinische Daten zur Tattooentfernung vor. Eine aktuelle Split-Tattoo-Studie zeigte bei schwarzen und blauen Tätowierungen eine deutlich stärkere Aufhellung gegenüber einem 755-nm-Nanosekunden-Alexandritlaser. Auch solche Daten sind für mich wichtig – allerdings immer zusammen mit der Erfahrung, wie sich ein System bei unterschiedlichen Pigmenten, Hauttypen und Vorbehandlungen tatsächlich verhält.
PicoSure Pro® wird von Cynosure Lutronic aktuell als Goldstandard unter den Pikosekundenlasern bezeichnet. Für mich ist eine solche Bezeichnung jedoch weniger entscheidend als die Kombination aus wissenschaftlicher Evidenz, präziser Technologie und langjähriger eigener Erfahrung.
Wie arbeitet ein Pikosekundenlaser bei der Tattooentfernung?
Bei der Laserentfernung einer Tätowierung geht es nicht darum, die Farbe möglichst stark zu erhitzen. Entscheidend ist, die eingelagerten Pigmentpartikel so gezielt zu treffen, dass sie in kleinere Fragmente zerlegt werden.
Pikosekundenlaser geben ihre Energie in extrem kurzen Impulsen mit hoher Spitzenleistung ab. Dadurch entsteht neben einem thermischen vor allem ein ausgeprägter photoakustischer Effekt. Die fragmentierten Pigmentbestandteile werden anschließend über körpereigene Prozesse schrittweise abgebaut – ein Vorgang, der nicht während der Behandlung abgeschlossen ist, sondern sich über die folgenden Wochen fortsetzt.
Welche Reaktion erreicht wird, hängt jedoch nicht allein von der Pulsdauer ab. Wellenlänge, Spotgröße, Energiedichte, Pigmentfarbe, Pigmenttiefe und Hauttyp müssen zusammenpassen. Genau darin liegt für mich die eigentliche Kunst einer guten Tattooentfernung.
Wann kombiniere ich Pikosekundenlaser und fraktionierten CO₂-Laser?
Nicht jede Tätowierung lässt sich sinnvoll nach demselben Schema behandeln. Bei sehr pigmentreichen, bereits mehrfach vorbehandelten oder vernarbten Tattoos kann ich deshalb zusätzlich einen fraktionierten CO₂-Laser einsetzen.
Dabei entstehen mikroskopisch kleine ablative Zonen in der Haut. In Kombination mit der anschließenden pigmentselektiven Laserbehandlung kann dies die unmittelbare Gewebereaktion verändern. Für die Kombination aus Pikosekunden-Alexandritlaser und fraktioniertem CO₂-Laser wurde beispielsweise eine deutlich geringere Blasenbildung beschrieben als bei alleiniger Pikosekundenbehandlung. Die zugrunde liegende Untersuchung umfasste 95 behandelte Patientinnen und Patienten.
Einen zusätzlichen Stellenwert hat der fraktionierte CO₂-Laser für mich bei Tätowierungen, bei denen neben dem Pigment bereits eine tastbare oder sichtbare Narbenstruktur besteht. Dann können Pigmententfernung und Behandlung der Hautstruktur zwei unterschiedliche Aufgaben innerhalb desselben Therapiekonzeptes darstellen.
Bei feinen, wenig pigmentierten Tätowierungen ist eine solche Kombination dagegen nicht automatisch sinnvoll. Auch hier gilt: Mehr Technologie ist nicht zwangsläufig die bessere Behandlung – entscheidend ist die Indikation.
Lesen Sie hierzu auch das ausführliche Interview mit DocTattooentfernung.
Was kostet eine Tattoo-Entfernung?
Die Kosten für eine Behandlung variieren je nach Größe, Art und Farbigkeit des Tattoos. Die Anzahl der erforderlichen Behandlungen lässt sich im Voraus nicht zuverlässig allein anhand der Größe eines Tattoos bestimmen. Entscheidend sind unter anderem Farbe, Pigmentmenge, Tiefe, Alter der Tätowierung, Hauttyp und vorausgegangene Laserbehandlungen.
Kleine einfarbige Tätowierungen in Dunkelblau, Schwarz oder Grau: ab 200 € pro Sitzung.
Permament Make-up Entfernung
Auch pigmentierte kosmetische Behandlungen wie Augenbrauen-PMU können mit geeigneten Laserverfahren behandelt werden. Da sich PMU-Pigmente in Zusammensetzung und Reaktion auf Laserenergie deutlich von klassischen Tätowierfarben unterscheiden können, finden Sie dazu ausführliche Informationen auf unserer Seite Permanent Make-up entfernen.
Lesen Sie hierzu auch das ausführliche Interview mit DocTattooentfernung.